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Kommentare
Transparenz ist machbar!
Transparenz ist machbar und sollte anders gar nicht von einem Affiliate akzeptiert werden!
Was läuft bei PP schief, die 50 bis 60 % Stornoquote anbieten?
Nach 60 Tagen Stornos erhalten? Welche Bezahlmöglichkeiten bietet da der Merchant?
Unsere Webmaster erhalten zu jedem Storno eine Verlaufsanzeige. Soll heißen, wann (Datum) wurde die Provision storniert und warum. Logisch, der Kunde hat die Zahlung platzen lassen im Lastschriftverfahren :-). Alle anderen Zahlungsarten, die wir bieten sind zu 99 % save.
Aktuelle Stornoquote lediglich 8,43 % und das ist sehr, sehr wenig für unsere Branche :-)
Wird der Kunde dem Inkassobüro übergeben, wird das mit Datum in dem Verlauf für den Webmaster vermerkt. Ist das Inkasso erfolgreich wird der Betrag (manchmal erst nach 1 Jahr) wieder eingebucht und dem Webmaster vergütet. Muss der Betrag ausgebucht werden, da alle Bemühungen nicht erfolgreich waren, wird der Webmaster auch informiert. So ist er ständig auf dem Laufenden, bzw. er kann es sein :-) wenn er seine Statistiken einsieht.
Wir betreiben auch ein wenig Affiliate-Marketing :-)
Es fällt immer wieder auf, dass bei Stornos keinerlei Begründung aufgeführt wird. Mir stellt sich da immer die Frage, weshalb kann ein Merchant ein Storno auslösen, ohne es entsprechend zu begründen? Warum haben die Netzwerke keine Lifetimestatistiken? Oder gibt es mittlerweile welche? :-)
Was passiert mit stornierten Provisionen, die der Merchant per Inkasso beitreiben konnte? Wird das dem Affiliate im Netzwerk wieder zugebucht? Und woher weiß er, dass dies ein erfolgreiches Inkasso war? Mir persönlich ist vor einigen Jahren, auf Nachfrage, wie ich denn einem Partner eine stornierte Provision wieder gutschreibe (erfolgreiches Inkasso) gesagt worden: Das sei zu umständlich, da dies ja manuell zugebucht werden müsse. Ich habe auf Gutschrift für den Partner bestanden und mich aus dem Netzwerk zurückgezogen.
Weiterhin gute Geschäfte,
Thomas Traegner
Stornos - Transparenz schafft Vertrauen
Stornos - Transparenz schafft Vertrauen
Liebe diskutierende Webmaster,
auch adbutler hat sich schon oft mit dieser Thematik auseinandergesetzt und teilweise sogar vor Gericht die Interessen unserer Affiliates vertreten. Natürlich ist es für jeden Webmaster - im übrigen auch für uns Netzwerke - elemtar wichtig, auf Basis einer vernünftigen Kalkulation den realistischen monetären Erfolg von Werbemaßnahmen einschätzen zu können. Allerdings sind Kennzahlen in diesem Zusammenhang sehr differenziert zu betrachten, da eine Kennzahl nur das Ergebnis einer Berechnung unterschiedlicher Zahlen ist. Ich möchte die Problematik an einem Beispiel verdeutlichen:
Folgende Annahme:
Für einen Zeitschriftverlag sollen Miniabos generiert werden. Die zu bewerbende Zeitschrift wendet sich an eine klar definierte Zielgruppe, z.B.: Menschen, die sich für die Verschönerung der eigenen Immobilie interessieren. Pro Abo zahlt der Kampagnenbetreiber eine Vergütung von 5,- EUR.
Die rechnerische Stornorate wird nun durch folgende Faktor beeinflusst:
Dies ist ein ganz entscheidendes Kriterium. E-Mailversender, die fast ein persönliches Verhältnis zur eigenen Lesergruppe haben, werden, sofern Sie mit der persönlichen Empfehlung innerhalb Ihres Mailing die Interessenlage Ihrer eigenen Leser treffen, eine niedrige Stornorate erzielen. Der Leser wurde durch das Mailing unter Umständen auf alle wichtigen Aspekte dieses Angebots aufmerksam gemacht.
Sonderfälle wie Paidmailer und Bonuscommunities können unter Umständen diese Quote dadurch nach unten ziehen, wenn die Motivation ein Abo abzuschließen ausschließlich im monetären Bereich (Rückvergütung von Affiliateprovisionen) begründet ist, führt das oft zu höheren Stornoraten. Wobei ich hier keineswegs Affiliates mit diesen Sonderfällen pauschal verurteilen möchte.
Eine rechnerische Stornoquote würde somit in die Richtigung “ausreißen”, die in einer solchen Berechnung das höhere Gewicht hat, und kann somit für den Einzelfall keine repräsentative Aussage darstellen.
Berechnungen die auf das Verhältnis Umsatz/Werbemitteleinblendung abzielen, beinhalten die Schwierigkeit das die Einblendungen (Textlinks und Werbemittel in E-Mails) vielfach nicht gezählt werden, da die Zählpixel unterdrückt werden und es aus diesem Grund in diesem Bereich zu falschen Zahlen kommen kann/wird.
Sinnvoll ist daher, neben der Bereitstellung von Kennzahlen, die Grundlage für die Stornierungen als Netzwerk zu kennen. Ein intensiverer Austausch zwischen Netzwerk und Agentur/Merchant wäre daher wichtig um die Grundlagen der Stornierungen (Schwarz auf Weiss) nachvollziehen zu können. Einzelnachweise können in solchen Fällen eine sinnvolle Hilfestellung sein, um etwaigen “schwarzen Schafen” Einhalt zu gewähren. Dies ist jedoch oftmals aus datenschutzrechtlicher Sicht nicht ganz einfach zu realisieren.
Klar ist jedoch, das die Grundlage des Affiliatemarketings (das Vertrauensverhältnis zwischen Affiliate und Merchant) durch nicht nachvollziehbare Stornos nachhaltig geschädigt wird.
Von Interesse ist auch die Frage, wie der Merchant den Trackingcode einbaut und wann er ihn auslöst. Evtl. führt er einen Onlinecheck / Datenbankabgleich aus und blendet den Zählpixel gar nicht erst ein. So bleibt die Stornoquote zwar gering aber der Affiliate verliert auch einen Teil des “Feedback” auf seine Werbemaßnahmen, bzw. zweifelt das Tracking an. Erfahrungsgemäß leben die Affiliates hier lieber mit einer (realen) Stornoquote als die gefilterten Leads gar nicht zu Gesicht zu bekommen. Oder gibt es zu dieser Einschätzung andere Meinungen aus dem Affiliate-Lager?
Transparenz schafft Vertrauen
Was unternimmt denn adbutler konkret um die Transparenz zu erhöhen?
Aktivitäten adbutlers
Hallo Herr Scholz,
wie Sie bereits meinen Ausführungen entnehmen konnten, sehen wir die Veröffentlichung von “pauschalen” Stornoquoten als schwierig im Hinblick auf die Interpretationsmöglichkeiten an. Wir denken derzeit über Maßnahmen nach, die Informationen für die individuelle Affiliategruppe bereitstellen und somit repräsentativer sind.
Ganz konkret geht adbutler jedem Einzelfall nach, und hält den betroffenen Affiliate darüber auf dem Laufenden. Wie schon in meiner längeren Darstellung erwähnt scheuen wir uns auch nicht - sofern eine vernünftige Lösung im gemeinsamen Dialog nicht erreicht werden kann - mit rechtlichen Schritten die Interessen der Affiliates zu vertreten.
Adbutler
Hallo,
wuerde mich gerne erstmal vorstellen, mein Name ist Ursula und ich bin neu hier in diesem Forum, denke es braucht noch eine ganze weile bis ich mich hier durchgelesen habe.
Wolle nur sagen das unsere Firma bei Adbutler registriert ist und Adbutler uns Affilaites bringt und der Service wirklich, gut, korrekt und sehr nett ist.
Bis bald….wenn ich einen Weg in dem Forumwald gefunden habe!
Stornos sind Egal
Natürlich wird am Ende des Tages gezählt. Es ist aber leider nicht möglich, wie Frank Wolff
es auch bemerkt ,eine konsequente Planung mit SEM zu durchzuführen, wenn ich 60 Tage später erst die realen Storno´s kenne. Das ist für mich schon fast wie ein Glücksspiel. Es wäre schön wenn diese Diskussion dazu beiträgt die Partnernetzwerke ein wenig aufzurütteln den Merchants diesbezüglich besser auf die Finger zu schauen. Oder ist es so, das die Partnernetzwerke bei 50-70% Stornoquote immer noch genug an den affiliates und Merchants verdienen?
Stornos
Ich kenne das Problem nur all zu gut! Die Stornoquoten bei Modeartikeln sind erheblich höher als bei anderen beworbenen Artikeln.
Gerade im Jahr 2007 habe ich daher verstärkt auf die Höhe der Stornoquoten geachtet und mir ist dabei aufgefallen, dass die Quote auch Saison abhängig ist.
Oktober 2007 z.B. lag meine Stornoquote bei ca. 66%. im Dezember/Januar 07/08 noch bei ca. 20%.
Die Vorkalkulierung des EPC ist daher so gut wie unmöglich!
Eine Angabe des Affiliatepartners warum Stornos aufgetreten sind würde ich ebenfalls sehr begrüßen.
Intransparenz bei Stornoquoten
Ich bin momentan sehr verärgert, weil ich aktuell bei einem als “SORNOFREI” beworbenen Partnerprogramm eine wachsende Stornoquote feststelle. Die Begründung des Merchands lautet “ungültige Adresse” (sinngemäß). Ich kann verstehen, dass der Merchand für eine ungültige Adresse keine Provision ausschütten kann. Was mich aber stört ist zum einen, dass er sein Programm weiterhin als “SORNOFREI” bewirbt und zum anderen, dass ich keinerlei Möglichkeit habe zu überprüfen, ob es sich tatsächlich um ungültigige Adressen handelt. Auch die Tatsache, dass diese Stornos erst nach 60 Tagen festgestellt werden stört mich.
Das ganze ist für mich so unkalkulierbar geworden, dass ich alle Maßnahmen stoppen musste. Erst nach Bearbeitung aller bisher generierter Leads werde ich mir ein Bild über diese “Partnerschafft” machen und dann ggf. Konsequenzen ziehen.
Schade, es hat so vielversprechend angefangen.
Unverschämt
Eine ungültige Adresse erst nach 60 Tagen zu identifizieren ist schlichtweg unverschämt und sorry, verarsche.
Der Merchant bzw. die Agentur sieht das auf dem ersten Blick und kann sofort reagieren bzw. sollte dies sogar zwingend tun, wenn sich das steigert.
Ich will ja eine gewisse Bearbeitungszeit verstehen, aber nicht 6 Wochen für Donald Duck.
Welches Programm ?
Fangt doch mal an die Leute beim Namen zu nennen und andere zu warnen, nur so hört das auf.
Ganz Klar: SuperClix setzt
Ganz Klar: SuperClix setzt sich schon lange dafür ein, daß alle Netzwerke transparent arbeiten und wichtige Kennzahlen wie Stornoquoten, EPC (Verdienst per 100 Klicks) und natürlich bei jedem Storno nachollziehbare Stornogründe in der Statistik zu finden sind, wie es bei SuperClix schon lange üblich ist. Auch angebliche “Stornofreie” Partnerprogramme, die einfach nicht alles tracken, dienen sicherlich nicht der Transparenz.
Trotzdem gibt es natürlich auch Abweichungen, wenn z.B. Sonderfälle gewisse Partnerprogramme bewerben, den besten Eindruck bekommt man also immer noch, wenn man nach Kenntnis der allgemeinen Kennzahlen selbst Partnerprogramme mit seinem Traffic antestet, denn andere Trafficquellen können für deutliche Unterschiede sorgen, gerade am Anfang werden Partnerprogramme eben zumeist von Sonderfällen (wie Paid4 usw.) beworben.
Viel Erfolg und gute Umsätze,
Marcus Lutz
http://www.superclix.de/
Die Stornoquote allein hat keine Relevanz
Die Stornoquote allein hat keine Relevanz im Hinblick darauf, in wie fern ein Partnerprogramm für den Affiliate lukrativ sein kann- erst in Kombination mit der Vergütungshöhe, der Conversionrate und daraus abgeleitet den EPCs/EPHCs/EPHUCs* ergibt sich ein sinnvolles Bild.
Bsp.:
Mit einem Programm dass eine 0% Stornoquote aufweist, aber auch eine suboptimale Conversion (daraus resultierend niedriger EPC/EPHC/EPHUC), monetarisiert der Affiliate den gelieferten Traffic am Ende des Tages u.U. deutlich schlechter als mit einem Partnerprogramm, dass zwar eine vglw. hohe Stornoquote aufweist, aber auch eine sehr gute Conversion (daraus resultierend hoher EPC/EPHC/EPHUC*).
Am Ende verdient der Affiliate also mit dem Partnerprogramm mit der höheren Stornoquote bei gleichem Traffic mehr!
*)
EPC = Earnings per Click (durchschnittlicher Verdienst pro Klick)
EPHC = Earnings per hundred Clicks (durchschnittlicher Verdienst pro hundert Klicks)
EPHUC = Earnings per hundred unique Clicks (durchschnittlicher Verdienst pro hundert unique Klicks)
Die Stornoquote allein hat keine Relevanz
Hallo Manuel,
Deine Ausführungen sind sehr Interessant. Aber wie rechne ich denn wenn eine Stornoquote bei 50-65% liegt. Das Partnerprogramm Grundsätzlich aber attraktiv ist.
Hallo Norbert, am Ende des
Hallo Norbert,
am Ende des Tages zählt ja nur, wieviel ich mit dem Traffic, den ich zum Anbieter eines Partnerprogramms sende, verdiene und wieviel Traffic ich zum jeweiligen Anbieter überhaupt senden kann.
Hierfür gibt es Kennzahlen, die entweder durch die Affiliate-Netzwerke (z.B. belboon) bereitgestellt werden, oder die ich mir durch entsprechende Eigen-Tests selbst erstellen kann.
Geignet hierfür sind bspw. der durchschnittliche Umsatz/Verdienst pro Werbemittelclick (siehe EPC/EPHC/EPHUC) oder pro Werbemitteleinblendung (Umrechnung auf Durchschnitts-TKP) — natürlich nur auf Basis der freigegebenen Provisionen, also nach Stornos).
Mit solchen Kennzahlen kann man Programme für die monetäre Betrachtung vergleichbar machen.
Der Vollständigkeit halber sei aber angemerkt:
Manchmal ist ein hervorragender Support vom Merchant mehr Wert, als ein geringfügig höhrerer Umsatz. Guter Support erspart Arbeit und Zeit (…und senkt damit Kosten).
Stornos sind egal...
“am Ende des Tages zählt ja nur, wieviel ich mit dem Traffic, den ich zum Anbieter eines Partnerprogramms sende, verdiene und wieviel Traffic ich zum jeweiligen Anbieter überhaupt senden kann.”
Du sagst es, fast !
Natürlich sind Stornos egal, wenn ich trotzdem ‘nen Euro pro Klick verdiene, aber wenn mir das Super Programm nach 60 Tagen >70% (schon erlebt !) Stornos rein knallt und das noch gut findet, dann läuft erstens was falsch und zweitens wird der Affiliate an der Nase rum geführt.
Zumindest wir investieren auch im SEM Bereich, wenn dann das Programm so lange braucht (warum auch immer), um die Stornos zu erkennen und auszuweisen, geht jegliche Wirtschaftlichkeitsrechnung den Bach runter.
Da nützen dann auch die besten Kennzahlen nichts mehr, wenn plötzlich über Nacht Korrekturwerte von > 50% zuschlagen.
Nimm euren eigenen Preisvergleich, bei dem ihr ja doch mit gewissen Klickpreisen rechnet und stell dir vor, die fallen ohne Begründung über Nacht um 50%…
Ja, das spiegelt sich natürlich in all den Kennzahlen wieder, aber eben nur, wenn die auch mehr oder weniger tagesaktuell verfügbar sind.
Die Stornokönige brauchen aber überraschender Weise alle so zwischen 6 und 12 Wochen…
Habe gerade wieder den Fall, große Agentur mit großen Zielen: November noch nicht abgearbeitet - sorry, sollen wir wetten wieviel storniert wird ?
Hallo Frank, da hast Du
Hallo Frank,
da hast Du natürlich vollkommen Recht!
Wie der Idealfall (übrigens nicht nur für die Affiliates, sondern genau so für die Netzwerke) aussieht, ist klar. Die hier diskutierte Frage ist ja, wie kann man sich -mangels Idealfall- möglichst treffsicher den zu erwartenden Provisions-Endwerten nach Stornos in seinen Forcasts nähern.
Für diese Zwecke sind o.g. Kennzahlen sicherlich schon ein guter erster Schritt in die richtige Richtung.
Stornostatistik
Eine Auswahlmöglichkeit fehlt. Ich kalkuliere z.B. Stornos bereits in meine Umsatzzahlen mit ein. Die Provision von 10 Euro wären also z.B. 9 Euro, wenn das PP eine Stornoquote von 10% hätte.
Voraussetzung dafür ist aber halt, dass man frühzeitig die Stornoquote kennt und dass diese nicht plötzlich stark abweicht.